Die Brücke ist offen und uneingeschränkt befahrbar
Die Stephanibrücke in Bremen verbindet das Stephaniviertel mit der Neustadt und gehört zur Schnellstraße der Bundesstraßen B6 und B75. Sie führt im Norden zur Autobahn A27 und im Süden nach Delmenhorst. Fahrrad- und Fußwege verlaufen seitlich der Brücke. Sie ist die erste Straßenbrücke flussaufwärts der Wesermündung, nördlich existieren nur Fährverbindungen.
Die tägliche Belastung von rund 91.000 Fahrzeugen, darunter 6.400 Lkw über 7,5 Tonnen entspricht der Verkehrsstärke einer stark befahrenen Autobahn. Die 1967 in ihrer jetzigen Form fertiggestellte Stephanibrücke kann diese seit ihrem Bau massiv gestiegenen Verkehrslasten mittelfristig nicht mehr aufnehmen. Deshalb wird sie durch einen Neubau ersetzt. Vor dem Neubau wird die Bestandsbrücke voraussichtlich 2028 instandgesetzt, um die Restnutzungsdauer zu verlängern und die Brücke bis zur Fertigstellung des Neubaus für den Verkehr nutzen zu können.
Die Planungen für den Neubau sind 2024 gestartet. Mit dem eigentlichen Baubeginn ist nicht vor 2030 zu rechnen. Wegen der hohen Belastung aller Bremer Weserquerungen wird die Autobahn GmbH ihn erst beginnen, wenn der Wesertunnel im Verlauf der A281 fertiggestellt ist und eine Ausweichroute darstellt. Dessen Bau soll voraussichtlich 2030 beendet sein, vgl. www.deges.de/projekte/projekt/a-281-autobahneckverbindung-bremen.
Die Autobahn GmbH als Straßenbaulastträgerin der B6 hat zur Stephanibrücke eine eigene Projektseite veröffentlicht: www.autobahn.de/planen-bauen/projekt/stephanibruecke.
Steckbrief
-
BrückentypHohlkastenstahlbrücke
-
Baujahr1967
-
Gesamtlänge196 m
-
Gesamtbreite27 m
-
Stützweite78 m | 118 m
-
VerantwortungAutobahn GmbH